Silikon in der Profiküche


Der große Praxistest Teil 2.

Im ersten Teil unseres Praxistests haben wir die Silikonformen dem  Medium Hitze ausgesetzt und einen Backtest durchgeführt.
Nun folgt der Einsatz für die Formen, weit unter dem Gefrierpunkt.
Wir werden ein Parfait herstellen und schauen ob das flexible Material auch hier seinen Vorteil beim Stürzten ausspielen kann.

Für unseren Praxistest haben wir uns wieder für
eine  Mini-Gugelhupf Form mit dem Inhalt: 8 x 50 ml (= 400 ml) entschieden.
Freundlicherweise von Backformen Silikon.de zur Verfügung gestellt.

Als Aromaträger  haben wir uns für Rosmarin und Vanille entschieden.
Etwas Interessanter machen wir das ganze, durch die knuspriger Einlage von Rosmarinkrokant.

Rosmarinparfait

Die Zutaten:

Parfait:
3 Eier
60 g Zucker
250 g Sahne
1/4 Vanilleschote
2 Rosmarinzweige

Rosmarinkrokant:
20g Zucker
1 Rosmarinzweig

Die Eier mit dem Zucker warm aufschlagen.

Nun wird die Masse kalt geschlagen.

Den Rosmarin und der Vanille lassen wir für 5 Minuten köchelnd in der Sahne ausziehen.

Wir lassen Zucker karamelisieren.

Geben feingeschnittenes Rosmarin hinzu.

Abgekühlt hacken wir den Karamel. Und fertig ist das Rosmarinkrokant.

Die abgekühlte Sahne schlagen wir auf und geben Sie zur Eimasse.
In die Formen geben wir Krokant und füllen die Masse ein.

Perfekt einfaches herauslösen ohne den Einsatz von Messern und heißem Wasser.

Rosmarinparfait mit Zitronenkrokant .

 

Klare Struktur der Form.

 

Fazit.
auch im frostigen Medium haben die Silikonformen die Nase vorn.
Durch das flexible Material lässt sich das Parfait super einfach aus der Form lösen.
Die klare Struktur der Form bleibt  erhalten.
Bei klassischen Metallformen wäre sicher ein Messer und/oder heißen Wasser nötig gewesen.
Dies führt meinst dazu, dass die Struktur der herausgelösten Form etwas verwaschen aussieht.
Das gehört nun dank der flexiblen Formen aus Silikon, der Vergangenheit an.

Silikon in der Profiküche


Der große Praxistest Teil 1.

In der Gewerblichen Küche benötigt man ständig die verschiedensten Formen um Parfaits, Teige, Massen, Cremes, Mousse oder ähnliches in Form zu bringen. Um es dann anschließend zu backen, zu Kühlen oder Tiefzufrieren.
Bisher mussten kostspielige einzelne  Edelstahlformen angeschafft werden. Oftmals noch getrennt zum Backen und für kalte Süßspeisen undParfaits.
Das soll jetzt ,Dank des Materials Silikon ein Ende haben.
Wir machen den Praxistest und testen zwei Silikonformen die uns freundlicherweise von Backformen Silikon.de zur Verfügung gestellt wurden.

Die Vorurteile gegenüber Silikonbackformen sind schnell aufgezählt und stammen vermutlich aus der Zeit,
in der die ersten Silikonformen am Markt erschienen sind.

Vorurteile:
– Material ist weich und dadurch nicht sehr stabil
– Teige und Massen lassen sich schwer stürzen und kleben an den Formen an.
– die Kuchenoberfläche hat eine andere Struktur als traditionell gebackene Kuchen.

Wir testen die Formen Stepp by Stepp in allen Bereichen der Profiküche.
Wir Backen, Pochieren, werden Mousse und Parfaits herstellen und sehen wie sich dasMaterial Silikon in der professionellen Küche schlägt.

Für den ersten Test haben wir uns für:
eine Mini-Gugelhupf Form mit dem Inhalt: 8 x 50 ml (= 400 ml)
Durchmesser: Ø 5,5 cm (je Einzelform) und einer Höhe: 3,6 cm (je Einzelform) entschieden.

Der erste Eindruck.
Die Gugelhupf Form  macht einen hochwertigen, überraschend stabilen Eindruck und kommt in einem stylischem Terrakotta Farbton daher.
Die einzelnen Formen hängen praktischerweise in Kassettenform aneinander, was das füllen sehr vereinfacht.
Die kleine Volumengröße von 50 ml ist für die professionelle Küche exzellent,
da der Trend zu kleinen Portionsgrößen und dafür größerer Vielfalt weiter fortschreitet.
Ideal für Dessertvariationen, Dessert am Büffet und Blickfang am Kuchenbüffet.


8 mal 50 ml  Volumen.

Als erstes werden wir einen einfachen Rührkuchen herstellen.
Die Form hat ein Volumen von 400 ml.

Wir verwenden folgendes Rezept.
2 Eier
100g Mehl
100g Zucker
100g Butter
2El Kakao.
¼ EL  Backpulver

– Zucker und Butter schaumig rühren, Ei und Mehl mit Backpulver unterrühren.
– den Teig teilen und eineHälfte mit dem Kakaopulver verrühren.
– den hellen Teig füllen wir nun bis zur Hälfte in die Silikonformen:
– wir füllen den dunklen Teig in einen Dressiersack und bringen ihn  in die Mitte des hellen Teiges ein.
– So entsteht später ein dunkler Kern im hellen Kuchen.

Backzeit ca.25-30 Minuten.
Das Ergebnis sind 8 kleine verlockend ausschauende Mini Kuchen.


Ein dunkler Kern wird eingebracht

Fertig zum Backen.

Gelingt das Stürzten?

Kein Ankleben.

Einfach zu entnehmen.

Test bestanden !

Super einfach , Super kurze Backzeit, Super Lecker.

In 30 Minuten 8 Mini Kuchen.

Guten Appetitt!

Den Backtest haben die Silikonformen mit Bravour bestanden und die Vorurteile vollkommen aus dem Weg geräumt.

Im nächsten Test machen wir uns an die Herstellung von Mousse undParfait
und werden sehen ob die Formen auch hier ihre gute Form behalten.